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Informationen

    Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbständigen Krankheitswert erlangt hat. [Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.]

    Ein akuter Schmerz ist zum Überleben notwendig, denn er warnt uns vor drohender Verletzung oder Schädigung oder ermahnt uns zur Entlastung, wenn bereits eine Schädigung eingetreten ist.

    Von einem chronischen Schmerz spricht man im Allgemeinen, wenn das Gefühl Schmerz über ein halbes Jahr hinaus besteht. Dieser Schmerz hat in den allermeisten Fällen die eben angesprochene sinnvolle Warnfunktion verloren. Der Schmerz hat sich verselbstständigt und ist zu einer eigenständigen Erkrankung geworden. Eine ganz genaue Ursache findet sich in den meisten Fällen nicht, beziehungsweise nicht mehr. Es ist inzwischen gut untersucht, wie Schmerzverarbeitung funktioniert und wie Schmerzchronifizierung entsteht. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass hier neben körperlich-biologischen Faktoren soziale und psychische Einflussfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Diese können im Verlauf der Erkrankung immer mehr in den Vordergrund treten.

    In der Behandlung chronisch Schmerzkranker versagen daher die Strategien, der so genannten Akutschmerztherapie (das bedeutet konkret eine Therapie ausschließlich mit Medikamenten) und eine spezielle Schmerztherapie wird notwendig.

Behandlungsspektrum

  • Patienten mit chronischen Schmerzen (d.h. länger als ein halbes Jahr bestehende Schmerzen) spezifischer und unspezifischer Natur

  • CRPS (früher M. Sudeck)

  • Fibromyalgiesyndrom

  • Kopfschmerz- und Gesichtsschmerzformen

  • Neuropathische Schmerzen, z.B. Diabetische Polyneuropathie

  • Phantomschmerzen

  • Postzosterneuralgie

  • Rückenschmerzen inklusive dem Failed-back-surgery-Syndrom

  • Tumorschmerzen