Ein Schlaraffenland für angestellte Ärzte

In Thüringen erlebt die DDR-Poliklinik eine Renaissance. Dass ein MVZ auch ohne angedockte Klinik funktioniert, zeigt Volker Kielstein. Der Allgemeinmediziner hat ein kleines MVZ-Imperium aufgebaut. Seine angestellten Ärzte schwärmen von „idealen Bedingungen“.

ERFURT. „Ich habe einfach keine Lust, aufzuhören“, sagt Ilka Ledermann und lacht. Sie wirkt entspannt, trotz der kleinen Warteschlange, die sich vor ihrem Behandlungszimmer gebildet hat.
Ledermann hätte all das nicht mehr nötig. Sie wird bald 80 und arbeitet seit über einem halben Jahrhundert in Erfurt als Hausärztin. „Einmal Arzt, immer Arzt. Die Patienten sind mein Leben“, erklärt die agile Frau mit den freundlichen Lachfalten um die Augen. Ledermann wirkt nicht nur entspannt, sie ist es auch.

Nach einer schweren Hüft-Operation gab sie ihre eigene Niederlassung auf und zog unter das Dach der „Dr. med. Kielstein Ambulante Medizinische Versorgung GmbH“. Es ist eines der wenigen unabhängigen MVZ in Thüringen und mit fast 30 angestellten Ärzten und 100 Mitarbeitern an neun Standorten auch eines der größten.

„Nun mache ich nicht mehr so viele Stunden, weniger Hausbesuche. Es ist optimal“, sagt Ledermann, reicht noch höflich die Hand und schließt die Tür. Patienten sollte man nicht unnötig warten lassen.

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(c) Robert Büssow